Montag, 27. April 2015

Lamboing zu lahm? - Weitere Schritte von USW

Gestern Morgen machte eine Gruppe von Einwohnern einen Vorschlag, ein neues Wirtshaus in Lamboing zu öffnen. Das Wirtshaus würde in dem leerstehenden Gebäude beim Friedhof gebaut werden. Die Idee ist diesem Monat das Fünfte von Vorschlägen, die danach streben, die Wirtschaft Lamboings anzukurbeln.


Die Gruppe, so genannte Unsere Stadtwechsler (USW), wird von Fräulein Anna, eine Einheimische, die bei dem kleinen Kaffee Klub arbeitet, geführt. Anna stellte fest, Lamboing werde fast eine Geisterstadt. Jeder Tag bringe weniger und weniger neue Einwohner und Besucher. Ihre Freunde verlieren ihre Stellen, weil es keinen Handel gebe. Sie sagte, jetzt sei die Zeit, der kleine Lamboing in ein größeres Geschäftszentrum zu verwandeln. USW hatte früher Vorschläge für ein neues Gasthaus, eine Bank, eine Fabrik und einen Weinberg gemacht. „Irgendetwas,“ kommentierte Anna, „das Lamboing ein interessanteres Dorf machen wird.“

Es gibt viele Einwohner, die mit Anna einverstanden sind. Ein französisches Mitglied von den USW, der namenlos bleiben mochte, erwähnte die neuen Probleme mit den Steuern als Zeichen, dass dieses Dorf mehr Handel braucht. Zwar fehlte eine ungewöhnlich große Anzahl von Einwohnern neulich und plötzlich die Fähigkeit, die Steuern zu entrichten. Diese Leute behaupten, die Steuern seien zu hoch für diese kleine Stadt, und es sei unmöglich zu erwarten, dass eine Person so viel bezahlen kann. Diese Beschwerden kamen den Steuerbeamten verwirrend vor. Vor einem Monat konnte jeder Einwohner die Steuern bezahlen, und jetzt hat kaum jemand genug Geld. Die einzige logische Erklärung sei, meinte ein Beamte, dass wir wirklich Geschäfte und Handel verlieren. Das dürfe nicht geschehen, weil man wirtschaftlich auf der Höhe bleiben müsse, um Geld zu haben.

Dieses leerstehende Gebäude würde den Standort
des vorgeschlagene Wirtshauses werden.

Obwohl viele Leute dieses neue Wirtshaus fördern, gibt es auch Gruppen, die dagegen sind. Der Besitzer des bestehenden Wirtshauses, zum Beispiel, ärgert sich besonders. "Wir brauchen ein anderes Wirtshaus gar nicht," er behauptete, "wenn es schon mein gibt." Er gab aber zu, dass es besser für uns rechtmäßige Steuerzahler wäre, wenn Lamboing mehrere Geschäfte hätten.

Eine kleine anonyme Gesellschaft möchte andererseits sehr, dass Lamboing ein Dorf bleibt, das niemand kennt. Vielen Quellen nach sind diese Leute typisch Künstler, Industriellen oder Angehörige einer fremden Gesandtschaft. Sie wollen nicht, dass Lamboing größer wird, und sie versprechen, alles möglich zu machen, um die USW zu hindern. „Viele Leute verstehen nichts von Politik und Wirtschaft,“ Nationalrat von Schwendi erklärte. „Es gibt kein Problem mit Lamboing. Was gut für andere Städte ist, ist nicht unbedingt das Beste für unsere Stadt. Wir reden gerne mit irgendjemandem, der widerspricht.“

Eine Konferenz, die diese Frage diskutieren wird, findet der ersten Woche Dezember statt. Es ist zu früh zu sagen, ob es den USW gelingen wird, ein ihrer Pläne für die Verbesserung der Wirtschaft Lamboings durchzuführen. Aber was sind Ihre Meinungen zu diesen Vorschlägen, Leser? Schreiben Sie uns Ihre Kommentare!

Mittwoch, 22. April 2015

Der letzte Tschanz zur Gerechtigkeit

Gastmann ist tot, Lutz entdeckt den Mörder und Tschanz überlebt. Fall erledigt, oder? 


Vielleicht nicht... weil wir jetzt schon andere Fragen und Verdachten haben. In der Moment als Tschanz Anna fragte, ob er ihr neuer Bräutigam sein durfte, wusste ich Bescheid, dass Tschanz Schmied getötet hat. Hier wurde ein der am häufigsten gebrauchten Motiven offenbar. Wir sehen oft (vielleicht zu oft) in den klassischen Geschichte einen Held, der nach dem Reichtum, der Macht, und dem Mädchen strebt. Es scheint, dass Schmied viel hatte, was Tschanz fehlte - eine Bildung, einen Mercedes, die Frau, usw., und Tschanz beneidete ihn unbedingt. Also Gastmann hatte kein Motiv, Schmied zu toten, aber Tschanz hatte das doch, und Bärlach hat das fast sofort begriffen. Obwohl er keine Interesse für die neue wissenschaftliche Kriminalistik hat, versteht er etwas wichtiger, die menschliche Motiven. Am Schluss sehen wir dann, dass sein These, dass man wegen menschlichen Unvollkommenheit und Zufalls Verbrechen zutage fördern können, stimmt.

Bärlach benutzt dieses Verständnis, um seine eigene 40-Jahre dauernde Verfolgung der Gerechtigkeit zu unterstützen. Es war mir besonders verwunderlich, dass es Bärlach gelang, beide Verbrecher zur Rechenschaft zu ziehen. Er stellte früher vor, dass es "unmöglich sei, mit Menschen wie mit Schachfiguren zu operieren (S. 65, Z. 22)." Aber er wusste seit Kapitel 7, wer der Mörder war, und er sich entschied, die Untersuchung Schmieds fortfahren zu lassen. Er hat Tschanz selbst gewählt, weil er wollte ihn für seine Pläne benutzen, und Tschanz wurde ohne es zu wissen der Henker (und der Verbrecher). In dieser Hinsicht könnte man behaupten, dass Bärlach mit Menschen wie mit Schachfiguren operiert hatte. Zwar wurde Bärlach später von dem Autor den Schachspieler genannt (S. 112, Z.35). Also es scheint, dass Bärlach selbst ein sehr guter Verbrecher wäre. Er wird aber vom Gewissen und von der Gerechtigkeit geführt, was ihm ein ganz anderes Gesicht gibt.


Sonntag, 12. April 2015

"Jedes Märchen braucht einen klassischen Bösewicht"

In den Medien können wir oft leicht zwischen Gut und Böse unterscheiden. Ohne eins gäbe es zwar nicht den anderen. Ein Paar wie ein Held und ein Erzfeind hat aber oft mehr Komplexität. Sie haben vielleicht eine Geschichte mit einandern - sie begegneten mehrmals früher. Bärlachs Fehde mit Gastmann erinnert mich an die Beziehung zwischen einem anderen Detektiv-und-Verbrecher Paar, Sherlock Holmes und seinem Erzfeind Moriarty. 


Jim Moriarty ist nicht wie ein typischer Kriminelle, der leicht von der Polizei gefangen und zur Rechenschaft gezogen wird. Er arbeitet eigentlich als der Vorgesetzte, der alle die Kriminalität organisiert, aber er macht selbst die niedere Arbeit nicht. Dieser Grausame und Sadistische hat kein bestimmtes Motiv, was ihn unberechenbarer und gefährlicher macht.

Der Einzige, der ihn besiegen kann, ist Detektiv Sherlock Holmes. Sherlock ist aber auch kein typischer Held. Er wird nicht nur durch ein gutes Gewissen geführt. Ein Verbrechen ist ihm ein spannendes Spiel, und Moriarty ist der fesselndste Verbrecher. (Er liebt die Spieler, und Moriarty liebt das Spiel.) Der Held und der Erzfeind haben eigentlich viele ähnliche Eigenschaften - schlau, zuversichtlich, gelangweilt. Das Paar passt deswegen zusammen, und ihre Beziehung bringt mehr Drama zu irgendeiner Geschichte, was besonders wichtig für die Krimis ist, in denen die übliche Handlung schnell langweilig werden könnte. Der Erzfeind gibt einen bestimmten Zweck dem Held.

Dienstag, 7. April 2015

Der Richter und sein Henker (K. 5 und 6)






anz plötzlich kam dieser großer Hund und die Geschichte wurde schnell spannender. Ich fand es vor allem bemerkenswert, dass Bärlch bei sich keine Waffe trägt. Sehr seltsam für einen Polizist, wurde ich sagen, und ich frage mich warum. Er erinnert mich ein bisschen an Prof. Dumbledore von Harry Potter. In einer gefährlichen Welt mussten viele Leute Gewalt benutzen, um sich zu schützen. Selten benutzte aber Dumbledore Gewalt zum Sicherheit, was ihn als einen begabteren und stärkeren Zauberer enttarnt. Ich glaube, als Polizist wäre er auch nicht so schnell zu schießen wie Tschanz. Als wir von früher wissen hat Bärlach viel mehr Vertrauen zu seiner Sicherheit, und vielleicht trägt er deswegen keine Waffe. Es hat ihm bislang irgendwie geklappt, obwohl hier war es ziemlich knapp.

Weil sie den Hund getötet, wurden sie bald nachher gefangen, und sie mussten zu dem Nationalrat und dem Oberst erklären, was sie machen/fragen wollten. Bärlach sagt aber, dass die Antworte des Nationalrats nicht zum Protokoll gegeben werden wurden, was komisch für die Polizei war. Aber ehrlich zu sein verhalten Bärlach sich nicht wie die anderen Polizei. Vielleicht meinte Bärlach, dass der Nationalrat  in diesem Fall mehr sagen würde.


Sie wissen schon, der "G" gehört dem Name eines Manns, Herrn Gastmann. Aber der Gastmanns Männer erlauben ihnen nicht, mit Gastmann zu sprechen. Das scheint verdächtig. Anstatt musste Tschanz über Gastmann von einem anderen Polizist über ihn lernen. Die Auskunft, die Charnel gab, war interessant - ich frage mich, was sein Geld mit dem Verbrechen zu tun hatte. (Und natürlich war es sehr hilfreich, die Warnung vor dem Hund zu wissen.) Hoffentlich können diese Polizisten jetzt schneller vorangehen.