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| RMK Ausweis Foto von http://www.spiegel.de/ |
Die
Musik während des dritten Reichs spielte eine große Rolle sowohl als eine
Kunstform, als auch auch zur Forderung der Nationalsozialistischen Idealen.
Mit
dem Aufstieg von der Nationalsozialismus 1933 kam die sogenannte
"Gleichschaltung" Politik, was alle Aspekte der Kultur umfasste und
kontrollierte. Joseph Göbbels, der während dieser Zeit bei dem Ministerium für
Propaganda und Volksaufklärung arbeitete, leitete die Reichskulturkammer (RKK).
Eine Unterabteilung von dieser RKK hieß die Reichsmusikkammer (RMK), deren
Verantwortung es war, die Musik im dritten Reich zu kontrollieren. Sie stellte
sicher, dass die Kunst und Musik benutzt würden, um die Idealen des
NS-Staates zu fördern. Die gute deutsche Musik stand für die Tradition, die
Geschichte und die Macht der Heimat. Deshalb musste jeder Musiker der Kammer
angehören und an diese Ideen glauben, um weiter zu arbeiten.
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| Nazielite applaudieren nach einer Aufführung von der Berliner Philharmoniker Foto von Besatzungsmacht Musik (Zalfen und Müller) |
Für
die Musik gab es auch strenge Vorschriften. Ähnlich wie die anderen Aspekte des
Alltags wurden die jüdischen Musiker verfolgt und ihre Werke verboten. Musik
von jüdischen Komponisten wie Felix Mendelssohn, Gustav Mahler und Giacomo
Meyerbeer wurden verworfen, zusätzlich zu anderer Musik, die als
"Undeutsch" oder "Nichtarisch" galt. Die Werke von dem
österreichischen Komponisten Schoenberg waren zum Beispiel zu neu, radikal und
nicht klassisch deutsch. Jazzmusik gehörte auch zur dieser Gruppe entarteten
Musik, wegen ihres Einflusses von den südlichen USA.*
Andererseits wurden die
klassischen Werke von Mozart, Bach, Beethoven, Brahms und Wagner geschätzt.
Diese Komponisten kamen aus einer traditionellen Zeit deutscher Musik. Adolf
Hitler hatte Richard Wagner besonders Lieb. Seiner Meinung nach, stand die
Musik von Wagner für alles, was er an Deutschland liebte. Eines seiner
bekanntesten Werke heißt "Ritt der Walküre." Dieses Stück, dessen
erste Takte von vielen Leuten erkannt werden, gehört der zweiten Oper von dem
Werk der Ring des Nibelungen an.
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| Parteitreffen beim Opernhaus (Frankfurt, 1933) Foto von http://www.ffmhist.de/ |
Auf
diese Weise war die Musik in den Konzerten vom Staat kontrolliert. Das ist
nicht zu sagen, dass das NS-Regime gegen Konzerte waren. Im Gegenteil förderten
die Nazis die Aufführung der etablierten symphonischen Repertoire, die in
formellen bestehenden Konzert- und Opernhäusern gespielt werden sollten. Die
Berliner Philharmoniker war ein berühmtes Orchester, das viele Konzerte in
Deutschland und im Ausland spielte. Etwas interessanter ist, dass die
Orchestermitglieder der Berliner Philharmoniker nicht musste, im Militär
dienen. Aus diesem Grund wählten einige, die Politik des NS-Staats mit der
Musik zu fördern. Zwar wurden diese Konzerte oft Orte für
Parteiveranstaltungen. Diese Konzerte bewiesen es zu der Welt, dass die
deutsche Kultur am besten war und sie legte die Idee der Deutschherrschaft ein.
Zusätzlich bauten sie das Solidaritätsgefühl und die Gemeinsamkeit unter den Deutschen
auf. Das Ziel dieser nationalistischen Veranstaltungen war, die Leute stolz auf
Deutschland zu machen. Trotz der Zensur blieben die Musik und die Konzerte auch
ein wichtiger Teil für viele Leute, auch wenn sie Opfer des NS-Regimes waren.
Marcel Reich-Ranicki, ein polnischer Musikfreund, erinnerte sich an die
Konzerte im Ghetto, die klassische deutsche Musik auch spielten. Er erwähnte
die Wichtigkeit der Musik während dieser Zeiten: "Je schrecklicher die
Zeiten, desto dringender wird offenbar Musik benötigt."
In dieser Hinsicht dienten Konzerte zwei
Zwecke in diesem Zeitraum. Zuerst förderten sie die Musik, die eine Rückkehr zu
älteren deutschen Idealen vorstellte und die beste von Deutschland erläuterte.
Zusätzlich trug sie eine starke politische Botschaft von deutschem
Nationalismus, die das deutsche Publikum vereinigen sollte. Alle Leute im
dritten Reich waren beeinflusst, als der musikalische Ausdruck unter den
Herrschaft von der RMK stand. Etwas von Interesse ist dass, obwohl die RMK
diese Konzerte und Musiker förderte, benutzte sie die Macht vor allem sie zu regeln. Dieses ärgerte viele Leute, weil sie nach der kreativeren
Kunstform sehnten. Auch für die deutschen Musikfreunde, die Mitglieder von der
RMK waren, waren diese Beschränkungen unerträglich. Wegen dieser
Unzufriedenheit traten im Zeitablauf etliche Leiter der Kammer zurück.
Vielleicht glaubten sie auch daran, dass die Musik, und ebenfalls die
Volksmeinung, frei bleiben sollten.
Wagners "Ritt der Walküre," aufgeführt von der Berliner Philharmoniker
Schönbergs "Fünf Orchesterstücke"
Quellen:
Besatzungsmacht Musik. Zur Musik und Emotionsgeschichte im Zeitalter der Weltkriege (1914–1949) - bearbeitet von Sarah Zalfen und Sven Oliver Müller (2012)



Sehr interessant! Wenn man in der Berlin Philharmoniker bin, muss man nicht in Militär dienen. Das wusste ich nicht...sehr toll!
AntwortenLöschenJetzt ist es so schrecklich, dass in der Nazizeit könnte man nicht jüdischen Musik spielen. Aida - du und ich spielen Klarinette zusammen…aber in der Nazizeit könnten wir kein Mendelssohn oder Mahler spielen!! Unglaublich! (Und schade!)
Gibt es heutzutage Musik dass "Undeutsch" ist? Und heute können wir die Musik für den Widerstand benutzen?
Was denkst du an die Komponisten und Dirigenten, die haben in Deutschland/Österreich geblieben? Waren sie verantwortlich dafür, einen Widerstand zu machen?
AntwortenLöschenInteressant! Ich weiss, dass Musik wichtig für die Politik ist aber du hast gut Beispiele für der Zweiten Weltkrieg.Ich kann mir nicht vorstellen das den Konzerten von Stadt kontrolliert.
AntwortenLöschenDein Titel ist perfekt. Wortspielen sind Musik zu meinen Ohren.
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